Nachbericht Dresden Gedenken 2026

Nachbericht Dresden Gedenken 2026

Wir waren auch 2026 #unterleute in Dresden und konnten den ein oder anderen Moment bildlich einfangen.
Ein neues längere Video der Gedenkstunde ist seit gestern auf unseren YouTube Kanal zu finden:

Wie die Veranstalter auf #Dresden26 Rückschau halten:

Liebe Freunde, Kameraden und Unterstützer!

In Dresden ging am Sonntag, mit der Niederlegung unseres Kranzes, die diesjährige Gedenkwoche zu Ende.

Den Anfang machte der Dresdner Montagsprotest. Wie schon im letzten Jahr, wurde unmittelbar an der Frauenkirche eine Zwischenkundgebung durchgeführt. In einem Redebeitrag wurde die Notwendigkeit aufgezeigt, warum das öffentliche Gedenken mit dem traditionellen Gedenkmarsch wichtig ist. Darüber hinaus wurden auch die zahlreichen Veranstaltungen, die das Gedenken ausmachen, vorgestellt und bekannt gegeben.

Am Dienstag und Mittwoch wurden Flugblätter verteilt und auf dem Neumarkt wurde ein Infostand durchgeführt.

Am Donnerstag wurde das Denkmal „Flamme der Erinnerung“ in die Innenstadt gebracht und mit einer Mahnwache über drei Tage aufgestellt. Am Freitag haben wir auch wieder unsere 35 Meter lange Ausstellung auf dem Platz Dr.-Külz-Ring, unmittelbar am Eingang zur Altmarkt-Galerie aufgebaut. Diese wurde im Laufe des Tages rege besucht. Vielen Dresdnern und auch Gästen der Stadt konnten wir so die Möglichkeit geben, Zeitzeugenberichte zu lesen und anhand der aufgelisteten Namen und Anschriften aus dem „Buch der Namen“ von Gerd Bürgel, daß Ausmaß dieses alliierten Kriegsverbrechens zu erfassen.

Der Höhepunkt der Gedenkwoche stand am Sonnabend, dem 14. Februar, auch wieder für viele fest im Kalender. Dem Aufruf des „Aktionsbündnisses gegen das Vergessen“ zum diesjährigen Dresden-Gedenken, mit dem traditionellen Gedenkmarsch, folgten schließlich gut 2.000 Freunde und Kameraden aus ganz Deutschland und aus zahlreichen europäischen Ländern. Beinahe zeitgleich setzten Frauen und Kinder in Mittelsachsen Lichter in die Mulde.

Am Sonntag nahm die Gedenkwoche ihren Abschluß, mit der Niederlegung des Kranzes auf dem Heidefriedhof. Dort lag schon eine Vielzahl von Kränzen. Anders als im letzten Jahr, waren die Kranzschleifen unversehrt. So bot sich vor der Sandsteinwand mit dem bekannten Text „Wie viele starben? Wer kennt die Zahl? An Deinen Wunden sieht man die Qual, der Namenlosen die hier verbrannt, im Höllenfeuer aus Menschenhand.“ ein würdiges Bild aus Kränzen, Blumen und Kerzen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wir sehen uns in Dresden!

Ende der Gedenkwoche 2026

Ende der Gedenkwoche 2026

Liebe Freunde, Kameraden und Unterstützer!

In Dresden ging am Sonntag, mit der Niederlegung unseres Kranzes, die diesjährige Gedenkwoche zu Ende.

Den Anfang machte der Dresdner Montagsprotest. Wie schon im letzten Jahr, wurde unmittelbar an der Frauenkirche eine Zwischenkundgebung durchgeführt. In einem Redebeitrag wurde die Notwendigkeit aufgezeigt, warum das öffentliche Gedenken mit dem traditionellen Gedenkmarsch wichtig ist. Darüber hinaus wurden auch die zahlreichen Veranstaltungen, die das Gedenken ausmachen, vorgestellt und bekannt gegeben.

Am Dienstag und Mittwoch wurden Flugblätter verteilt und auf dem Neumarkt wurde ein Infostand durchgeführt.

Am Donnerstag wurde das Denkmal „Flamme der Erinnerung“ in die Innenstadt gebracht und mit einer Mahnwache über drei Tage aufgestellt. Am Freitag haben wir auch wieder unsere 35 Meter lange Ausstellung auf dem Platz Dr.-Külz-Ring, unmittelbar am Eingang zur Altmarkt-Galerie aufgebaut. Diese wurde im Laufe des Tages rege besucht. Vielen Dresdnern und auch Gästen der Stadt konnten wir so die Möglichkeit geben, Zeitzeugenberichte zu lesen und anhand der aufgelisteten Namen und Anschriften aus dem „Buch der Namen“ von Gerd Bürgel, daß Ausmaß dieses alliierten Kriegsverbrechens zu erfassen.

Der Höhepunkt der Gedenkwoche stand am Sonnabend, dem 14. Februar, auch wieder für viele fest im Kalender. Dem Aufruf des „Aktionsbündnisses gegen das Vergessen“ zum diesjährigen Dresden-Gedenken, mit dem traditionellen Gedenkmarsch, folgten schließlich gut 2.000 Freunde und Kameraden aus ganz Deutschland und aus zahlreichen europäischen Ländern. Beinahe zeitgleich setzten Frauen und Kinder in Mittelsachsen Lichter in die Mulde.

Am Sonntag nahm die Gedenkwoche ihren Abschluß, mit der Niederlegung des Kranzes auf dem Heidefriedhof. Dort lag schon eine Vielzahl von Kränzen. Anders als im letzten Jahr, waren die Kranzschleifen unversehrt. So bot sich vor der Sandsteinwand mit dem bekannten Text „Wie viele starben? Wer kennt die Zahl? An Deinen Wunden sieht man die Qual, der Namenlosen die hier verbrannt, im Höllenfeuer aus Menschenhand.“ ein würdiges Bild aus Kränzen, Blumen und Kerzen.

Die Bilderstrecken folgen in den kommenden Tagen.

Ebenso gab es im Vorfeld zahlreiche Aktionen, um auf das Schicksal Dresdens und auf das Dresden-Gedenken aufmerksam zu machen. Diese werden wir in den kommenden Tagen hier veröffentlichen.

Ein ganz herzliches Dankeschön möchten wir all jenen aussprechen, die mit Rat und Tat zum Gelingen des diesjährigen Dresden-Gedenkens beigetragen haben.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wir sehen uns in Dresden!

Gedenkmarsch 2026 – Wichtige Hinweise

Gedenkmarsch 2026 – Wichtige Hinweise

Hier spricht Dresden!

Liebe Freunde, Kameraden und Unterstützer!

Am 14. Februar 2026 findet unser Gedenkmarsch zum diesjährigen Dresden-Gedenken statt.

Hier nochmal die wesentlichen Dinge, auf die ihr euch vorbereiten solltet.


Bitte ausreichend Zeit einplanen, damit ihr spätestens um 14 Uhr am Bahnhof Dresden-Mitte ankommt.

Der Hauptbahnhof ist gesperrt. Es fährt lediglich die S-Bahn!

Züge von auswärts enden in Dresden-Plauen, am Bahnhof Dresden-Neustadt oder Dresden-Friedrichstadt. Dort muß dann umgestiegen werden!

Auf der Seite www.bahn.de oder auch auf www.dvb.de sind die Einzelheiten einsehbar.


Die Stadt Dresden hat erneut eine Allgemeinverfügung erlassen. In dieser werden auch verschiedene Dinge eingeschränkt.

Neben Auflagen, die uns schon seit Jahren begleiten, wie das Verbot von Bomberjacken und Springerstiefeln und militärischer Kleidung (Tarnkleidung), wird auch die Vermummung und das militante Auftreten geregelt.

Entsprechend der Allgemeinverfügung und auch nach Auskunft der Versammlungsbehörde, sind folgende Dinge zwingend zu beachten:

  1. Jegliche Form der Vermummung ist zu unterlassen!
  2. Vollständig schwarze Kleidung im Zusammenhang mit einem militanten, also aggressiven Auftreten, ist zu unterlassen! Schwarze Kleidung, friedliches Verhalten und ein offenes Gesicht stellen kein Problem dar!
  3. Gefährliche Gegenstände (Waffen, waffenähnliche Gegenstände, Glasflaschen, usw.) dürfen nicht mitgeführt werden!

Diese Auflagen gelten sowohl während der Veranstaltung, als auch auf dem An- und dem Abreiseweg!

https://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/allgemeinverfuegung-13.und-14.februar-2026.php


Neben den Auflagen der Stadt, gelten natürlich auch unsere eigenen Regeln, die wir uns für ein gutes Gelingen gegeben haben. Macht euch damit vertraut!


Ort: Bahnhof Dresden-Mitte, Weißeritzstraße

Aufbau: ab 12 Uhr

Beginn: 14 Uhr

Neben unserer Teeküche wird es auch einen Infostand geben. Dort liegen verschiedene Hefte aus (Aufgewacht-Magazin „Sonderheft Dresden ’45“, Comic „Lara in Dresden“). Außerdem gibt es dort auch den aktuellen Anstecker.

Damit Ihr die Veranstaltung bewerben könnt, haben wir die Materialsammlung um weitere Grafiken mit Ort und Datum ergänzt.